Übersetzungen Pervaneli Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Dolmetscherin für türkische Sprache | Immobilien Pervaneli Konzessionierte Immobilientreuhänderin
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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Übersetzungsbüros

1.)    Umfang der Leistung
        Für den Umfang der Leistung gelten, sofern nichts anderes schriftlich
        vereinbart ist, die folgenden Bedingungen.

        Der Auftraggeber verpflichtet sich, mitzuteilen, wofür er die Übersetzung
        verwenden will, z. B. ob sie
                              •    nur der Information,
                              •    der Veröffentlichung und Werbung,
                              •    für rechtliche Zwecke oder Patentverfahren,
                              •    oder irgendeinem anderen Zweck dienen soll, bei dem eine
                                    besondere Übersetzung der Texte durch den damit befaßten
                                    Übersetzer von Bedeutung ist.

        Der Auftraggeber darf die Übersetzung nur zu dem angegebenen Zweck
        verwenden. Für den Fall, daß der Auftraggeber die Übersetzung für einen
        anderen Zweck verwendet als den, für den sie in Auftrag gegeben und geliefert
        wurde, hat der Auftraggeber keinerlei Ansprüche auf Schadenersatz gegen das
        Übersetzungsbüro, in der Folge Auftragnehmer genannt.

        Wird der Zweck einer Übersetzung dem Auftragnehmer nicht bekannt gegeben,
        so hat der Auftragnehmer die Übersetzung nach seinem besten Wissen zum
        Zwecke der Information auszuführen.

        Übersetzungen sind vom Auftragnehmer, so nichts anderes vereinbart ist, in
        einfacher Ausfertigung in maschinenschriftlicher Form auf Papier im Format A 4
        vorzulegen.

        Sofern der Auftraggeber die Verwendung einer bestimmten Terminologie
        wünscht, muß er dies dem Auftragnehmer bei gleichzeitiger Übermittlung der
        erforderlichen Unterlagen dafür, bekanntgeben.
        Dies gilt auch für Sprachvarianten.
        Die fachliche und sprachliche Richtigkeit des Ausgangstextes fällt ausschließlich
        in die Verantwortlichkeit des Auftraggebers.
        Der Auftragnehmer hat das Recht, den Auftrag an gleich qualifizierte Dritte
        weiterzugeben. In diesem Falle bleibt er jedoch ausschließlicher Auftragnehmer.

        Der Name des Auftragnehmers darf nur dann der veröffentlichten Übersetzung
        beigefügt werden, wenn der gesamte Text von diesem übersetzt wurde bzw.
        wenn keine Veränderungen vorgenommen wurden, zu denen der Auftragnehmer
        nicht seine Zustimmung gegeben hat.

2.)    Honorare
        Die Honorare (Preise) für Übersetzungen bestimmen sich nach den Tarifen
        (Preislisten) des Auftragnehmers, die für die jeweilige besondere Art der
        Übersetzung anzuwenden sind.
        Übersetzungen werden nach Zeilen des übersetzten Textes berechnet,
        ausgenommen Dokumente.
        Letztere werden nach Seiten berechnet.
        1 Zeile = 50 bis 55 Anschläge, 1 Seite = ca. 25 Schreibmaschinenzeilen (DIN
        A4). Als Mindestpreis wird eine Seite in Rechnung gestellt (jeweils
        zuzüglich 20% USt.)


        Leistungen, die an Aufwand den Rahmen einer einfachen Textverarbeitung       
        überschreiten, werden nach Vereinbarung verrechnet (z. B. Vorlagen werden in
        speziellen Dateiformaten geliefert; eine besondere grafische Form, die eigene
        Software erfordert, wird vom Auftraggeber verlangt).
        Ist nichts anderes vereinbart, so bildet der Zieltext (Ergebnis des Übersetzens)
        die Berechnungsbasis.

        Wurde ein Kostenvoranschlag abgegeben, so gilt dieser nur dann, wenn er
        schriftlich erfolgte.
        Andere Kostenvoranschläge gelten nur als unverbindliche Richtlinie.
        Der Kostenvoranschlag wird nach bestem Fachwissen erstellt, es kann jedoch
        keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen werden. Sollten sich nach
        Auftragserteilung Kostenerhöhungen im Ausmaß von über 15 % ergeben, so wird
        der Auftragnehmer den Auftraggeber davon unverzüglich verständigen. Handelt
        es sich um unvermeidliche Kostenüberschreitungen bis 15 %, ist eine
        gesonderte Verständigung nicht erforderlich und können diese Kosten ohne
        weiteres in Rechnung gestellt werden.

       Kostenvoranschläge, die ohne Einsicht in die Übersetzungsunterlagen
       abgegeben werden, gelten nur als unverbindliche Richtlinie. Der Auftraggeber ist
       auch ohne Information verpflichtet, sofern vom Auftragnehmer kein neuer
       Kostenvoranschlag erstellt wird, die tatsächlichen Kosten der Übersetzung nach
       Punkt zu bezahlen.

       Sofern nichts anderes vereinbart ist, können Auftragsänderungen oder
       Zusatzaufträge zu angemessenen Preisen in Rechnung gestellt werden.
       Kollektivvertragliche Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen berechtigen den
       Auftragnehmer zur nachträglichen Preiskorrektur.

       Es gilt Wertbeständigkeit der Forderung samt Nebenforderungen. Als Maß der
       Berechnung der Wertbeständigkeit dient der vom Österreichischem Statistischen
       Zentralamt monatlich verlautbarte Verbraucherpreisindex oder ein an seine Stelle
       tretender Index. Als Bezugsgröße dient die für den Monat des
       Vertragsabschlusses errechnete Indexzahl. Schwankungen der Indexzahl nach
       oben oder unten bis ausschließlich 2,5 % bleiben unberücksichtigt. Dieser
       Spielraum ist bei jedem Überschreiten nach oben oder unten neu zu berechnen,
       wobei stets die erste außerhalb des jeweils geltenden Spielraums gelegene
       Indexzahl die Grundlage sowohl für die Neufestsetzung des Forderungsbetrages
       als auch für die Berechnung des neuen Spielraums zu bilden hat. Die sich so
       ergebenden Beträge sind auf eine Dezimalstelle aufzurunden.

       Für die Überprüfung von Fremdübersetzungen kann das volle Honorar einer
       Erstübersetzung in Rechnung gestellt werden.
       Für Expreß- und Wochenendarbeiten können angemessene Zuschläge verrechnet
       werden.

3.)   Lieferung
       Hinsichtlich der Frist für Lieferung der Übersetzung sind die beiderseitigen
       schriftlichen Erklärungen maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher
       Bestandteil des vom Auftragnehmer angenommenen Auftrages, so hat der
       Auftraggeber dies im vorhinein ausdrücklich bekanntzugeben.

       Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist ist der rechtzeitige Eingang  
       sämtlicher vom Auftraggeber zu liefernden Unterlagen im angegebenen Umfang
       (z. B. Ausgangstexte und alle erforderlichen Hintergrundinfor-mationen) sowie die
        Einhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen und sonstigen Verpflichtungen.

        Werden diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig erfüllt, so verlängert sich die 
        Lieferfrist angemessen.

        Die Nichteinhaltung der Lieferfrist berechtigt den Auftraggeber nur dann zum
        Rücktritt vom Vertrag, wenn die Lieferfrist als fixe ausdrücklich vereinbart wurde
        und der Auftraggeber alle Voraussetzungen des erfüllt hat.
        Schadenersatzansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen, davon
        ausgenommen sind vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldete Schäden.

        Wenn nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Lieferung im Postwege. Die mit
        der Lieferung (Übermittlung) verbundenen Gefahren trägt der Auftraggeber.

         Ist nichts anderes vereinbart, so verbleiben die vom Auftraggeber dem
        Auftragnehmer zur Verfügung gestellten Unterlagen nach Abschluss des
        Übersetzungsauftrages beim Auftragnehmer. Dieser hat keine Verpflichtung zur
        Aufbewahrung oder sonstigem Umgang damit. Der Auftragnehmer hat jedoch
        dafür zu sorgen, dass diese Unterlagen nicht vertragswidrig verwendet werden
        können.

4.)   Höhere Gewalt
       Für den Fall der höheren Gewalt hat der Auftragnehmer den Auftraggeber
       unverzüglich zu benachrichtigen. Höhere Gewalt berechtigt sowohl den
       Auftragnehmer als auch den Auftraggeber, vom Vertrag zurückzutreten. Der
       Auftraggeber hat jedoch dem Auftragnehmer Ersatz für bereits getätigte
       Aufwendungen bzw. Leistungen zu geben.

       Als höhere Gewalt sind insbesondere anzusehen:
       Zufall; Arbeitskonflikte; Kriegshandlungen; Bürgerkrieg; Eintritt unvorherseh-barer
       Hindernisse, die nachweislich die Möglichkeit des Auftragnehmers, den Auftrag
       vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.

5.)   Haftung für Mängel (Gewährleistung)
       Sämtliche Mängelrügen wegen der Qualität der Übersetzung sind innerhalb von 
       vier Wochen nach Lieferung (Übergabe zur Post) der Übersetzung geltend zu
       machen. Mängel müssen vom Auftraggeber in hinreichender Form schriftlich
       erläutert und nachgewiesen werden.

       Zur Mängelbeseitigung hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer eine
       angemessene Frist zur Nachholung und Gelegenheit dazu zu gewähren.
       Verweigert er diese, so ist der Auftragnehmer von der Mängelhaftung befreit.
       Werden die Mängel innerhalb der angemessenen Frist vom Auftragnehmer
       behoben, so hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf Preisminderung.

       Wenn der Auftragnehmer die angemessene Nachfrist verstreichen läßt, ohne den
       Mangel zu beheben, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder
       Herabsetzung der Vergütung (Minderung) verlangen. Bei unwesentlichen Mängeln
       besteht weder ein Rücktritts- noch ein Minderungsrecht.

       Gewährleistungsansprüche berechtigen den Auftraggeber nicht zur Zurück-haltung
       vereinbarter Zahlungen oder zur Aufrechnung.

       Für Übersetzungen, die für Druckwerke verwendet werden, besteht eine Haftung
       für Mängel nur dann, wenn der Auftraggeber in seinem Auftrag ausdrücklich
       schriftlich bekanntgibt, daß er beabsichtigt, den Text zu veröffentlichen und wenn
       dem Auftragnehmer Korrekturfahnen vorgelegt werden (Autorkorrektur) bis
       einschließlich jener Fassung des Textes, nach der keinerlei Änderungen mehr
       vorgenommen werden. In diesem Fall ist dem Auftragnehmer ein angemessener
       Kostenersatz für die Korrektur bzw. ein vom Auftragnehmer in Rechnung zu
       stellendes angemessenes Stundenhonorar zu bezahlen.
 
       Für die Übersetzung von schwer lesbaren, unleserlichen bzw. unverständlichen
       Vorlagen besteht keinerlei Mängelhaftung. Dies gilt auch für Überprüfungen von
       Übersetzungen.

       Stilistische Verbesserungen bzw. Abstimmungen von spezifischen Terminologien
       (insbesondere von branchen- bzw. firmeneigenen Termini) etc. werden nicht als
       Übersetzungsmängel anerkannt.
       Für auftragsspezifische Abkürzungen, die vom Auftraggeber bei Auftragserteilung
       nicht angegeben bzw. erklärt wurden, besteht keinerlei Mängelhaftung.

       Für die richtige Wiedergabe von Namen und Anschriften bei Vorlagen, die nicht in
       lateinischer Schrift gehalten sind, übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Haftung.
       In solchen Fällen wird dem Auftraggeber empfohlen, die Schreibweise von Namen
       und Eigenbezeichnungen auf einem besonderen Blatt in lateinischer Blockschrift
       vorzunehmen. Dies gilt auch für unleserliche Namen und Zahlen in    
       Geburtsurkunden oder sonstigen Dokumenten.

       Die Zahlenwiedergabe erfolgt nur nach Manuskript. Für die Umrechnung von
       Zahlen, Maßen, Währungen und dergleichen wird keine Haftung übernommen.

       Für vom Auftraggeber beigestellte Manuskripte, Originale und dergleichen haftet
       der Auftragnehmer, sofern diese nicht mit der Lieferung dem Auftraggeber
       zurückgegeben werden, als Verwahrer im Sinne des Allgemeinen Bürgerlichen
       Gesetzbuches für die Dauer von vier Wochen nach Fertigstellung des Auftrages.

       Eine Pflicht zur Versicherung besteht nicht.

       Für die Bereitstellung von Übersetzern und Dolmetschern wird keinerlei Haftung übernommen,
       ausgenommen für bei der Auswahl vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

       Für Korrekturleistungen keine Haftung übernommen, wenn der Ausgangstext nicht zur Verfügung
       gestellt wird.

       Bei Übermittlung von Übersetzungen mittels Datentransfer (wie e-mail, Modem usw.) besteht
       keine Haftung des Auftragnehmers für dabei entstehende Mängel und Beeinträchtigungen (wie
       Virusübertragungen, Verletzung der Geheimhaltungspflichten), sofern nicht grobes Verschulden
       des Auftragnehmers vorliegt.

6.)   Schadenersatz
       Alle Schadenersatzansprüche gegen den Auftragnehmer sind, sofern nicht gesetzlich anderes
       zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages (netto) begrenzt.
       Ausgenommen von dieser Beschränkung des Schadenersatzes sind Fälle, in denen der Schaden
       grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder
       Folgeschäden besteht nicht.

       Hat der Auftragnehmer eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden abgeschlossen, so
       sind Schadenersatzansprüche mit der Höhe des Betrages begrenzt, den die Versicherung im
       konkreten Falle ersetzt.

7.)   Zahlung
       Die Zahlung hat, sofern nichts anderes vereinbart wurde, bei Ausfolgung der Übersetzung in bar
       zu erfolgen bzw. unmittelbar nach Zugehen der Lieferung.

       Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine angemessene Akontozahlung zu verlangen. Von
       Privatpersonen und ausländischen Auftraggebern kann die Vorauszahlung der vollständigen
       Auftragssumme gefordert werden. Ist Abholung vereinbart und wird die Übersetzung vom
       Auftraggeber nicht zeitgerecht abgeholt, so tritt mit dem Tage der Bereitstellung der Übersetzung
       zur Abholung die Zahlungspflicht des Auftraggebers ein.

       Tritt Zahlungsverzug ein, so ist der Auftragnehmer berechtigt, beigestellte Auftragsunterlagen (
       z.B. zu übersetzende Manuskripte) zurückzubehalten. Bei Zahlungsverzug werden
       Verzugszinsen in der Höhe von 2% über dem jeweiligen Zinsfuß der Nationalbank in Anrechnung
       gebracht.

       Bei Nichteinhaltung der zwischen dem Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbarten
       Zahlungsbedingungen ist der Auftragnehmer berechtigt, die Arbeit an den bei ihm liegenden
       Aufträgen so lange einzustellen, bis der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.
       Dies gilt auch für Aufträge, bei denen eine fixe Lieferzeit vereinbart wurde

       Ist der Wert der Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Wert der Unterlage kraß untergewichtig,
       so ist eine Rückbehaltung nur bis zum Wert der Zahlungsverpflichtung möglich.

       Durch die Einstellung der Arbeit erwachsen einerseits dem Auftraggeber keinerlei
       Rechtsansprüche, andererseits wird der Auftragnehmer in seinen Rechten in keiner Weise
       präjudiziert.

8.)   Verschwiegenheitspflicht
       Der Auftragnehmer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Er hat dafür Sorge zu tragen, daß von
       ihm Beauftragte sich zur Verschwiegenheit verpflichten. Für die Nichteinhaltung dieser
       Verpflichtung durch die Beauftragten haftet der Auftragnehmer nicht, ausgenommen bei grobem
       Verschulden bei der Auswahl des Beauftragten.

9.)   Gerichtsstand
       Erfüllungsort für alle Vertragsverhältnisse, die diesen Geschäftsbedingungen unterliegen, ist der
       Geschäftssitz des Auftragnehmers. Für Rechtsstreitigkeiten über das Bestehen oder
       Nichtbestehen eines solchen Rechtsverhältnisses und für Rechtsstreitigkeiten aus solchen
       Vertragsverhältnissen ist für Klagen des Auftragnehmers nach Wahl des Auftragnehmers der
       Gerichtsstand des Auftragnehmers oder der allgemeine Gerichtsstand des Auftraggebers, für
       Klagen gegen der Auftragnehmer der allgemeine Gerichtsstand des Auftragnehmers
       ausschließlich zuständig. Es gilt österreichisches Recht als vereinbart.

10.)  Verbindlichkeiten des Vertrages
       Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen 
       verbindlich.